Als Paul Müller 1976 zum 2. Jägerzug „In Treue fest“ kam, war seine Aufgabe am Fackelbau schnell gefunden: Der gelernte Elektriker übernahm die Verantwortung für die Stromversorgung an der Großfackel. Aus dieser ersten Zuständigkeit wurde eine langjährige Beschäftigung mit dem Fackelbau.
Über seinen Freund Heinz Gallus hatte Paul den Weg in den Zug gefunden. Damals führten die Brüder Peter und Willi Engels die Gemeinschaft. Obwohl seine Arbeit für die Maschinenfabrik Buckau R. Wolf mit Einsätzen im In- und Ausland verbunden war, gehörten die Fackelbauabende fest zu seinem Zugleben.
Technik und gemeinsame Bauabende
Die Festschrift erinnert an die Abende bei Maria Seulen, heute Brauhaus an d’r Post. Nach der Arbeit wurden dort die technischen und gestalterischen Ergebnisse besprochen. Paul übernahm später auch das Amt des Fackelbaubeauftragten des BSV. Seine Tätigkeit reichte damit über den eigenen Zug hinaus.
1984 wurde er Zugkönig. Bei den Weihnachtsfeiern des Zuges teilte er sich mit Jürgen Fassbender und Hans Voigt die Rolle des Nikolaus. Zum Porträt gehört auch sein früheres Amt als Oberfeldwebel.
Erinnerungen für die nächsten Generationen
Paul arbeitete als Redaktionsmitglied an der Chronik zum 150-jährigen Jubiläum des 2. Jägerzuges mit. Neben der praktischen Arbeit an den Großfackeln half er damit, die Geschichte und Erinnerungen seiner Kameraden festzuhalten. Die Festschrift 2026 stellt beide Seiten seines Engagements vor: den Fackelbauer und den Chronisten.
Der 2. Jägerzug „In Treue fest“
Textgrundlage und Bilder: BSV-Festschrift 2026, Seiten 81, 83. In der Festschrift nachlesen.