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50 Jahre „Heimattreue“: sechs Gründer sind noch dabei

Gruppenaufnahme des 15. Jägerzuges „Heimattreue“.

Ein halbes Jahrhundert „Heimattreue“: Der 15. Jägerzug feiert 2026 sein 50-jähriges Bestehen. Sechs Männer aus der Gründungszeit sind weiterhin dabei. Das Jubiläum erzählt deshalb auch von Freundschaften, die seit der Jugend bestehen.

Im Oktober 1976 trafen sich junge Männer in der Gaststätte Lindenhof, vielen als „Steenesch“ bekannt. Die meisten gehörten zum Geburtsjahrgang 1960. Sie wollten künftig selbst in Uniform am Gustorfer Schützenfest teilnehmen. Ein Jahr später marschierte der neue Zug zum ersten Mal im Regiment mit.

Vertraute Gesichter seit der Gründung

Heinz-Richard Ohnesorge, Christoph Müller, Heinz Müller, Klaus Nickel, Jürgen Kolata und Wilfried Zierke gehören zu den Gründungsmitgliedern, die auch im Jubiläumsjahr noch Teil des Zuges sind. Die Festschrift 2026 führt sie für 50 Jahre Vereinstreue auf.

Auch in der Führung blieb vieles vertraut. Zunächst leitete Wilfried Zierke den Zug, Jürgen Kolata war sein Stellvertreter. Später tauschten die beiden ihre Aufgaben. Heute führt Kolata die „Heimattreue“, unterstützt von Zierke. Beide stehen 2026 zudem für 50 Jahre im Offizierscorps.

Ein Königsjahr und zwei Großfackeln

2015 hatte die „Heimattreue“ einen besonderen Grund zum Feiern: Jürgen Kolata und seine Frau Birgit repräsentierten den BSV als Schützenkönigspaar. Zu den Erinnerungen der Zugkameraden gehören außerdem zwei eigene Großfackeln, Schießwettbewerbe, Fußballturniere und gemeinsame Ausflüge.

Zum Jubiläum zählt der Zug laut Festschrift 15 aktive Schützen. Die Gaststätten, in denen sie sich über die Jahre trafen, sind Teil ihrer Geschichte: vom Lindenhof über das Don Quichotte und den Eschenkrug bis zu Zöllig und dem Erlenhof. Seit 1976 sind viele gemeinsame Abende und Festtage hinzugekommen.

Mehr über den 15. Jägerzug „Heimattreue“

Bild und Textgrundlage: BSV-Festschrift 2026, insbesondere Seiten 57 und 69; ergänzend der BSV-Bericht zu den Zugjubiläen.