Der 14. Jägerzug „De Dörpjonge“ wird 2026 fünfzig Jahre alt. Zu seiner Geschichte gehören Großfackeln, gemeinsame Bauabende und drei Schützenkönige. Bereits beim ersten Schützenfest 1977 brachten die Kameraden eine eigene Fackel mit.
Begonnen hatte alles Anfang Oktober 1976 in der Gaststätte Moskwa. Zur Gründungsversammlung kamen 14 junge Männer; bis zum Monatsende waren es 19. Ein tödlicher Verkehrsunfall überschattete die Anfangszeit. Zum Schützenfest 1977 traten schließlich 18 Kameraden unter der Führung von Werner Stöcker und Josef Holz an.
Gemeinsam bauen, gemeinsam feiern
Der Fackelbau wurde zu einer festen Beschäftigung im Zugjahr. Schon die vierte Großfackel erhielt 1980 einen ersten Preis. Eine spätere Arbeit war die Kutsche zum 125-jährigen Bestehen des BSV. Mit dem 9. Jägerzug entstanden insgesamt 17 Großfackeln. Die Zusammenarbeit verband die beiden Zuggemeinschaften über viele Bauabende hinweg.
Erfolge gab es auch beim Gewehr- und Bogenschießen sowie bei Fußballturnieren. Dreimal kam der Schützenkönig des Vereins aus den Reihen der „Dörpjonge“: Peter Kruber 1988, Josef Holz 2008 und Horst Fienitz 2019.
Sechs persönliche Jubiläen
Im Jubiläumsjahr führen Eberhard Muske und Walter Cormann den Zug. Mehrere Männer der ersten Stunde gehören weiterhin dazu. Die Festschrift 2026 nennt Klaus Broich, Walter Cormann, Horst Fienitz, Andreas Herten, Hans-Dieter Lieder und Egbert Staff als Jubilare mit jeweils 50 Jahren Mitgliedschaft.
Damit ist das Zugjubiläum für die „Dörpjonge“ zugleich ein Anlass, an ihre Anfänge und die gemeinsam verbrachten Jahre zu erinnern. Aus der Gründungsversammlung in der Gaststätte Moskwa wurde ein halbes Jahrhundert im Gustorfer Jägercorps.
Mehr über den 14. Jägerzug „De Dörpjonge“
Bild und Textgrundlage: BSV-Festschrift 2026, insbesondere Seiten 57, 65 und 67; ergänzend der BSV-Bericht zu den Zugjubiläen.