Josef Steinhäuser hat im Gustorfer Vereinsleben viele Aufgaben übernommen. Für das Jägercorps bleibt besonders seine Rolle als Mitgründer und Zugführer des 13. Jägerzuges in Erinnerung. Der Nachruf in der Festschrift 2026 beschreibt zugleich die weiteren Gemeinschaften, denen er verbunden war.
Jäger, Musiker und Sappeur
Josef war Spielmann in der Bundesschützenkapelle sowie erster und jahrzehntelanger Tambourmajor der Erftklänge. Neben seiner Zeit im 13. Jägerzug engagierte er sich bei der SPVG und in der DLRG. Später gehörte er dem Sappeurcorps Gustorf 1878 an.
Der in der Festschrift veröffentlichte Nachruf stammt aus dem Sappeurcorps und wurde von Manfred Brettschneider und Markus Lüttgen verfasst. Seine spätere Zugehörigkeit zu den Sappeuren und seine frühere Arbeit im Jägerzug sind unterschiedliche Abschnitte desselben Vereinslebens.
Ein Kamerad, der anderen half
Seine Kameraden erinnern sich an einen Menschen, der anderen mit Rat, praktischer Hilfe und seinen Kontakten zur Seite stand. Schon im Tambourcorps achtete er darauf, wo Unterstützung gebraucht wurde. Auch in seiner späteren Zuggemeinschaft brachte er Erfahrung und eigene Initiativen ein.
Die Erinnerung an Josef verbindet daher mehrere Teile des Gustorfer Schützenwesens. Sie gilt einem früheren Zugführer der Jäger, einem Musiker und einem Sappeur, dessen Einsatz und Kameradschaft seine Weggefährten im Nachruf würdigen.
Der 13. Jägerzug „Treu zur Heimat“
Textgrundlage und Bilder: BSV-Festschrift 2026, Seite 275. In der Festschrift nachlesen.