Ein Zug braucht nicht nur einen Platz im Regiment, sondern auch einen Ort zum Zusammenkommen. Martin Lüttgen stellte dem 11. Jägerzug „Jusdörper Jonge“ über viele Jahre seine eingerichteten Räume als Versammlungsort und Schützenzimmer zur Verfügung. Die Festschrift 2026 erinnert besonders an diese Gastfreundschaft.
Eine zweite Schützenheimat
Martins Schützenlaufbahn begann 1961 im Grenadiercorps. 2004 fand er beim 11. Jägerzug in Gustorf eine zweite Schützenheimat. Beruflich war er für die Pflege der Außenanlagen des Kraftwerks Frimmersdorf tätig.
Seine Räume wurden für den Zug zu einem Treffpunkt außerhalb der Schützenfesttage. Die Kameraden erinnern sich im Porträt an gemeinsame Feiern, seine Anekdoten und die Hinweise, mit denen er das Zugleben über die Jahre begleitete.
Nicht mehr im Umzug, aber weiterhin dabei
Auch wenn Martin nicht mehr aktiv mitmarschiert, gehört er weiterhin zur Gemeinschaft. Am Straßenrand und im Festzelt ist er für seine Kameraden ein vertrautes Gesicht. Der Beitrag würdigt damit auch eine Form der Zugehörigkeit, die nicht vom aktiven Mitmarschieren abhängt.
Für die „Jusdörper Jonge“ ist sein Porträt eine Erinnerung an die gemeinsam verbrachten Abende und an einen Gastgeber, der seinem Zug über viele Jahre Räume zum Treffen und Feiern bereitstellte.
Der 11. Jägerzug „Jusdörper Jonge“
Textgrundlage und Bilder: BSV-Festschrift 2026, Seite 75. In der Festschrift nachlesen.