Im Jahr 2000 übernahm Hermann „Hermi“ Franzen die Führung des Gustorfer Jägercorps. Zwei Jahrzehnte lang stand er als Jägermajor an seiner Spitze. Die Festschrift 2026 würdigt den Ehren-Jägermajor mit einem eigenen Porträt und erinnert auch an die Arbeit, die hinter seinen repräsentativen Aufgaben stand.
Sein Weg begann bei „Edelweiß“
Hermann Franzen trat 1969 dem BSV und dem 5. Jägerzug „Edelweiß“ bei. 1983 übernahm er dort das Amt des stellvertretenden Zugführers. 1996 wurde er Adjutant von Jägermajor Gerd „Kassa“ Richter. In dieser Funktion war er zugleich Verbindungsoffizier zum BSV-Vorstand, ehe er selbst die Corpsführung übernahm.
Seine Aufgaben beschränkten sich nicht auf die Auftritte beim Schützenfest. Die Festschrift nennt seine Beteiligung an der Einführung der heutigen BSV-Fahnen im Jahr 1998 und an der Gestaltung des Schützenheims. Auch beim festlichen Schmuck zum 150-jährigen Bestehen des Vereins 2012 wirkte er mit.
Ein Wettbewerb für das ganze Corps
2010 führte Hermann Franzen das Jägercorpsschießen ein. Damit kam ein gemeinsamer Wettbewerb zum Schützenjahr hinzu, bei dem sich Kameraden aus den verschiedenen Zügen treffen. Der sportliche Vergleich und das Zusammensein außerhalb des Schützenfestes gehören dabei zusammen.
Nach dem Ende seiner aktiven Amtszeit blieb Hermi seinem Zug, dem Corps und dem BSV verbunden. Das Porträt beschreibt ihn als Ansprechpartner und Begleiter seiner Nachfolger. Seine Laufbahn führt von der Zugführung über die Adjutantenrolle bis zur Verantwortung für das gesamte Jägercorps.
Textgrundlage und Bilder: BSV-Festschrift 2026, Seiten 179, 181. In der Festschrift nachlesen.